30.04.2010

Arbeitstreffen am 30. April 2010, 19.00 Uhr – 21.15 Uhr
Gemeindehaus Lessingstraße 14, 55543 Bad Kreuznach

Teilnehmer: Herr Peter Anheuser, Frau Mimi Clausen, Herr Claus Clausen, Frau Elfie Decker-Huppert, Frau Doris Fähndrich, Frau Renate Legendre.
Herr Herbert Fey, Frau Katja Krüger und Herr Jan-Dirk Zimmermann haben sich entschuldigt.
Moderation: Herr Dr. Clausen
Protokoll: Frau Fähndrich

Tagesordnung
0. Begrüßung, Vorstellung

1. Vorbereitung der Gründung eines Fördervereins
(Berichterstattung: Frau Legendre)

2. Erstellung eines Konzepts für eine gebärdensprachige Universität
(Tischvorlage; ergänzende Überlegungen von Herrn Zimmermann)

3. Bericht von einem Gespräch mit Herrn Canis
(Herr Anheuser)

4. Hinzuziehung eines Landschaftsarchitekten
(Frau Böhm)

5. Aufruf an die Gehörlosen-Community zur Unterstützung des Projekts einer gebärdensprachigen Universität

6. Brainstorming – Fundraising Ideen

7. Verschiedenes

Top 0:
Nach Begrüßung und einleitenden Worten von Herrn Clausen berichtet Frau Clausen auf Anfrage von Frau Decker-Huppert von den Aktivitäten und Entwicklungen des vergangenen Jahres. (Siehe Webseite http://www.gehoerlosen-universitaet-deutschland.de).

Top 1:
Frau Legendre hat den Satzungsentwurf für einen Förderverein beim Amtsgericht vorgelegt und in Erfahrung gebracht, welche Änderungen aus rechtlichen Gründen notwendig sind. Im Vordergrund stehen dabei die Änderung des Namens, da „Hand in Hand“ bereits vergeben ist, und des Vereinswecks, da nach Auskunft der Rechtspflegerin eine Uni nicht gemeinnützig sein könne. Bei §2 (Zweck des Vereins) soll daher Errichtung einer Universitaet und ….Angebot von Studienfächern…. gestrichen werden. Frau Legendre schlägt vor, „Hand in Hand“ durch „Mit Hand und Verstand“ zu ersetzen. Demnach soll der Verein heißen:
„„Mit-Hand-und-Verstand“ Förderverein für Gebärdensprache, Wissenschaft und Forschung“.
Diese und weitere formale Änderungen werden Frau Legendre und Frau Clausen vornehmen.

Weiterhin abgeklärt werden müssen folgende Fragen:
1. Für welche konkreten Zwecke dürfen Spendengelder verwendet werden, wenn Errichtung einer Uni nicht Vereinszweck ist?
2. Kann eine private Universität, die auf Inklusion von Behinderten und Nichtbehinderten abzielt, nicht doch als gemeinnützig gelten?

Top 2:
Da Herr Zimmermann nicht da ist, diskutieren die Anwesenden die derzeit aktuelle Version des Konzepts.
Herr Clausen stellt klar, dass das vorliegende Konzept als Darstellung einer Vision zu werten ist, während es noch an konkreten Konzepten und Strategien zur Umsetzung fehlt.
Aus Überlegungen bezüglich der Organisationsform und Finanzierung entsteht die Frage nach der Trägerschaft der Uni. Da derzeit kein öffentlicher Träger in Frage kommt, wäre ein freier Träger oder aber die Angliederung an eine bestehende Struktur denkbar. In diesem Fall würde keine Uni gegründet werden, sondern ein oder mehrere Gebärdensprach-Institut/e bereits vorhandener Universitäten. Frau Decker-Huppert, kennt einen Dozenten des Umwelt-Campus Birkenfeld, welcher ein Ableger der FH Bingen ist, und wird Informationen über dessen Entstehung einholen.
Herr Anheuser, der etwas später dazu gekommen ist, befürwortet auf jeden Fall einen freien Träger. Zu diesem Zweck soll außer dem Förderverein noch ein Trägerverein gegründet werden.

Top 3:
Herr Anheuser berichtet, dass die BKEG gerne die noch zur Verfügung stehenden Grundstücke des Gewerbepark „General Rose“ an den Trägerverein der Gebärdensprach-Uni verkaufen wolle. Die Kosten betragen insgesamt 8 – 10 Mio. €. Man werde Rücksprache mit uns nehmen, wenn sich andere Interessenten melden sollten. Eine Reservierung der restlichen Grundstücke sei möglich, wenn wir eines davon für ca. 2 Mio. € gekauft haben.

Zur weiteren Vorgehensweise:
Herr Anheuser wird die Satzung des Trägervereins durch Rechtsexperten erstellen und die des Fördervereins prüfen lassen. Er rät davon ab, im Vorfeld Erkundigungen beim Finanzamt einzuholen.
Sein Ziel ist es, beide Vereine vor dem 31.05. zu gründen. Die Vorstände der beiden Vereine sollen hochkarätig mit Personen des öffentlichen Lebens besetzt werden. Herr Anheuser nennt in diesem Zusammenhang: Herrn Ludwig (OB), Herrn Pörksen (Stadtrat, SPD), Herrn Canis (BKEG), Herrn Scholten (Sparkasse Rhein-Nahe), Herrn Bausch (Beigeordneter für Wirtschaftsförderung), Herrn Seger (?), Frau Morsblech (FDP), einen Vertreter der Grünen u.s.w.
Es soll ein Pressekonferenz geben, und Herr Anheuser wird dann weitere Schritte zwecks Finanzierung unternehmen.

Top 4: entfällt/verschoben

Top 5:
Frau Clausen hat die Gehörlosen zu ehrenamtlicher Mitarbeit aufgerufen. Der Text soll gebärdet und als Video auf verschiedenen Seiten im Internet veröffentlicht werden.

Top 6: entfällt/verschoben

Top 7: entfällt/verschoben

Zeit und Ort des nächsten Treffens, um die Gründung der Vereine zu realisieren:
Dienstag, 18.Mai 2010, 10.00 Uhr, Gemeindehaus Lessingstraße 14

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