Gebärdensprach-Uni Chance für Stadt

Artikel aus „Allgemeine Zeitung“

Gebärdensprach-Uni Chance für Stadt
(Leider ist im Titel des Zeitungsartikels ein Schreibfehler , in diesem steht im Titel „Gehörlosen“-Uni, richtig muss es heissen natürlich wie oben)

16.11.2010 – BAD KREUZNACH

Von Beate Vogt-Gladigau

BILDUNG Unterstützer der neu gegründeten Gesellschaft in den Mittelpunkt gerückt

Die Gesellschaft der Europäischen Gebärdensprach-Universität in Bad Kreuznach wurde vor fünf Monaten im Markuszentrum gegründet. An diesen Ort hatte Elfi Decker-Huppert, Mitglied in der Gesellschaft, gestern auch zu einem Pressegespräch eingeladen, bei der Menschen im Mittelpunkt standen, die die Gründung dieser Gesellschaft bisher grosszügig unterstützten. Das Markuszentrum ist aber gleichzeitig seit 25 Jahren ein Anker, der auf Hörbehinderte und Taube sensibel und durch praktische Hilfe eingeht. Mimi Clausen vom Vorstand der Gesellschaft erinnerte daran, dass viele Bewegungen wie die für Frieden in Kirchen begannen.

Danke sagten Decker-Huppert und Clausen Oliver Riedle. Der Direktor des Hotels Caravelle am Park stellt Übernachtungsmöglichkeiten für Mitglieder und Vorstand zur Verfügung, sponsert das SOPOS-Benefizkonzert (Sense Our POSsibilities) am Samstag und spendete zusätzlich 3 000 Euro.

Es sei sein Anliegen, den Mitgliedern Hotelzimmer in der Nahestadt zur Verfügung zu stellen. Vorsitzender Dr. Ingo Barth beispielsweise lebt in Berlin oder sein erster Stellvertreter Patrick Hennings in Hamburg. Für die Gebärdensprach-Universität setzt sich Riedle ein, denn je runder und breiter gefächert das Angebot in Bad Kreuznach ist, desto positiver ist auch der Eindruck für Gäste. Die Etablierung der Uni für Gehörlose und Hörende im Gewerbepark General Rose betrachtet er auch als Chance für die Entwicklung von Kreuznach.

„Gebärdensprach-Dolmetscher sind teuer“, so Mimi Clausen. Aber ohne diese Übersetzung von hörbaren Worten in Gebärden wäre der Verständigungsprozess noch nicht so weit gediehen wie jetzt.

Die Gewobau mit Geschäftsführer Karl-Heinz Seeger unterstützte die Finanzierung. Als städtische Gesellschaft interessiere man sich auch für Prozesse in der Stadt. Diese Universität stehe dem Gesundheitsstandort „gut zu Gesicht“. Außerdem engagiere sich die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft auch für Menschen mit Behinderungen. Davon sei die Gewobau betroffen, „denn die Gebärdensprach-Universität wird viele Leute anziehen“.

Nicht nur die Johannes-Kirchengemeinde mit dem Markuszentrum unterstützen die Schritte zur Universität durch Räumlichkeiten oder Dietmar Canis, einer der Geschäftsführer der Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft (BKEG), sondern auch Dr. Michael Vesper, Geschäftsführer von Gesundheit und Tourismus (GuT). Begeistert ist Mimi Clausen vom Einsatz, den Peter Anheuser zeigt. Er fährt auch mal „kurz“ nach Berlin oder holt Fluggäste vom Flughafen ab.

Als „bestechend“ beschreibt Mimi Clausen voller Enthusiasmus das Konzept für die Europäische Gebärdensprach-Universität in Bad Kreuznach, die nach ihrer Realisierung weltweit die zweite neben der 1864 gegründeten Gallaudet-Uni in Washington, USA, wäre. Während in Washington nur über amerikanische Gebärdensprache kommuniziert wird, soll in Kreuznach ein Gebärdensprachzentrum auch mit serbischen oder mexikanischen Modulen ausgestattet sein. Außerdem ist ein Medienzentrum mit Gebärdensprachen-Übersetzungen geplant, das 24 Stunden am Tag in Betrieb ist. Und: Die Bachelor-Abschlüsse sind kombiniert mit einer Gebärdensprach-Qualifikation, die bei internationalen Institutionen gefragt sind.

TERMIN

Bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am Samstag, 20. November, von 16.30 bis 18.30 Uhr im Seminarraum im Haus des Gastes können sich alle Interessierten näher informieren. Diese Veranstaltung wie auch das SOPOS-Benefizkonzert am gleichen Abend um 20 Uhr im Luthersaal der Stiftung kreuznacher diakonie werden in deutscher Gebärdensprache und deutscher Lautsprache gedolmetscht.
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Vortrag von Andreas Ludwig, Oberbürgermeister Bad Kreuznach

Holzwurm / Woodworm

Delphine, Sören, Ingo und ich gingen nach der erfolgreichen Versammlung völlig glücklich in die Stadt und fanden den Holzwurm von Bad Kreuznach.
Wir wurden herzlichst begrüsst und empfangen. Als dann der Holzwurm erfuhr, warum wir in Bad Kreuznach waren, und dass endlich unser Verein gegründet wurde, freute sich der Holzwurm umso mehr. Er fragte uns, warum in Bad Kreuznach? Es gibt doch soviele andere Städte?
Wir konnten nur zum Holzwurm zurücklächeln. Denn, wir wissen warum 🙂

Delphine, Sören, Ingo and I went after the successful meeting entirely happy in the city and found the woodworm from Bad Kreuznach.
We were warmly welcomed and received. Then, when told of woodworm, why we were in Bad Kreuznach, and finally that our association was established, the woodworm was pleased even more. It asked us why, in Bad Kreuznach? There are so many other cities?
We could only smile back to the woodworm. For, we know why 🙂

 

von Patrick Hennings

Besuch der Sternwarte Bad Kreuznach

Wir haben bei unserer Reise durch das Universum nach einem ersten Zwischenstop im Orbit um die Erde, den wir mit 27 000 Stundenkilometern Geschwindigkeit erreicht hatten, unser eigenes Sonnensystem mit seinen Planeten kennengelernt. Danach ging es in die Welt der Sterne, wo wir erkannten, dass Sternbilder reine Fiktion sind und nicht für astrologische Zukunftsleserei geeignet sind. Dann hatten wir unsere eigene Galaxis verlassen und Schwarze Löcher kennengelernt.
An Hand der gewaltigen Zahl der Galaxien, die jeweils aus hunderten von Milliarden Sternen bestehen überlegten wir dann kurz, das wir in unserem Universum sehr wahrscheinlich nicht alleine sind.
Da der Himmel klar war konnte anschließend mit dem großen, 20cm-Linsenteleskop der Sternwarte Berge und Krater auf dem Mond beobachtet und der 2, größte Planet des Sonnensystems, der Saturn beobachtet werden.

Über die Sternwarte:
– Der Sternfreunde e.V. Bad Kreuznach besteht seit 1986.
– 1989 konnten wir ein eigenes Gelände auf dem Kuhberg anmieten.
– 1995 wurde die Sternwarte eingeweiht.
– 1997 konnten wir ein voll computergesteuertes 30 cm-Teleskop in Betrieb nehmen.
– 1998 wurde mit dem Bau eines Vortragsgebäudes sowie zwei weiterer Sternwartengebäude begonnen.
– 1999 wurde unser neues Vortragsgebäude eingeweiht.
– 2004 erwarben wir ein 20 cm-Linsenteleskop zur Sonnen- und Planetenbeobachtung.
– 2006 feierte der Verein sein 20jähriges Jubiläum mit einem „Astronomischen Konzert“ in der Bad Kreuznacher Loge
– 2007 haben wir eine eigens für uns angefertigte Montierung in Betrieb genommen.

Service on Easter Monday & Astronomical Observatory

In April there are two big events planned for the deaf coming or living in Bad Kreuznach.
On Easter Monday, there will be a family service in Johanneskirche Lessingstr. 14 at 9:30 with translator. Those persons wishing to learn the Lord’s Prayer in German Sign Language shall come half an hour earlier.
On the April 24, there will be a planned translated excursion to the Astronomical Observatory on the Kuhberg at 8pm (20:00) entrance fee €4 (adults) €2.50 (children)

Familiengottesdienst & Besuch der Sternwarte

Am Ostermontag um 9:30 Uhr in Johanneskirche (Lessingstr. 14 Bad Kreuznach) findet ein Familiengottesdienst statt, in dem Denise Seegmüller die Dolmetscherin sein wird.

Gehörlose bitte eine halbe Stunde vorher da sein, um ein paar Sachen in DGS zu üben, wie das „Vater Unser“ und das „Glaubensbekenntnis.“ Es ist wichtig, dass dort gebärdet wird. Erstmal wird der Gottesdienst wirklich integriert sein und nicht als ein Besuch betrachtet. Zweitens, gibt es eine Chance für Hörenden nicht nur DGS zu sehen, sondern auch mitzumachen.

Solche Familiengottesdienste sind traditionsgemäß schön, bunt, vielfältig, mit vielen Kindern. In der Mitte des Kirchenraumes wird der Altartisch aufgestellt, so dass Platz ist, um das Abendmahl in großen Kreisen zu feiern. Alle sind eingeladen! Natürlich gibt es auch unsere Induktionschleife für Hörgeschädigte!

Am 24. April um 20 Uhr in der Sternwarte (oben auf der Kuhberg Bad Kreuznach)
gibt es eine Möglichkeiten, die Sterne, Mond und Saturn zu sehen (durch die riesigen Teleskope – Ferngläser) und einen Vortrag zu hören über den Sternenhimmel. Denise Seegmüller hat zugesagt, und wird unsere Dolmetscherin sein.

Um allerdings die Kosten für den Eintritt zu decken, wir sollten €4 pro Person (€2.50 für Kinder) erheben. Es gibt in der Sternwarte genug Platz für 30 Leute. Wenn Geld übrig bleiben sollte, könnten wir das dem Verein geben. Leute sollten sich schon im Voraus bei Dir oder mir (Fax 0671-896 0590) oder per email tunnelratte12 @ yahoo.de
anmelden.

Hand in Hand we are strong!

Our group“RUNNING CONCERN” (Laufende Betrieb) are happy to announce a joint “fun run” adventure to take place on New Year’s Eve during the annual Fun Run (Silvesterlauf DJK ADLER) on the Kuhberg.

Our motley group calling themselves “RUNNING CONCERN” (Laufende Betrieb) consisting of the deaf, the hearing- impaired, the hearing, young and old will take up the challenge of running 10 km on behalf of two concerns: The Deaf Association of the Nahe Valley and translating costs for future church services in the Johanneskirche- Gemeinden.

We hope you will support them.